Ausführliches Statement zur Bädersituation

Kerstin Rogoll, Listenplatz 2
- Eine Bürgerbefragung ist am 7.6.09 mit der Kommunalwahl durchzuführen. Von den Stadtwerken sind die die jährlichen Betriebskosten vergleichbar ohne vorheriges Herausrechnen evtl. Gewinne aus Gastronomie und Sauna gegenüber zu stellen. Weiterhin sind die Personalkosten für die verschiedenen Lösungen darzulegen.
- Außerdem ist sofort abzuprüfen inwieweit die Aufsichtsbehörde (ADD) überhaupt einem Kombibadneubau mit den entsprechenden Folgekosten bei der derzeitigen Haushaltssituation erlaubt.
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Die Verfügbarkeit von Fördermitteln ist für Sanierung der alten Bäder sowie für den Neubau eines Kombibades zu eruieren.
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Beim Ausstieg aus dem noch laufenden ÖPP-Vergabeverfahren ist zu prüfen, ob die Aufhebung der Ausschreibung mit der Begründung zu hoher Kosten der Angebote nicht rechtwidrig wird, wenn die Stadt in Eigenregie ein ähnliches Bad mit ähnlich hohen Kosten baut. Sind hier Schadenersatzforderungen seitens der drei verbliebenen Bieter zu erwarten
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Das Ergebnis der Bürgerbefragung ist allen weiteren Überlegungen zugrunde zu legen.
Sollten die Bürger für die Sanierung der alten Bäder votieren, sollte folgendermaßen vorgegangen werden.
- Das Kammerwoogbad sollte so schnell, wie möglich saniert werden, damit im nächsten Sommer wieder ein funktionierendes Freibad zur Verfügung steht. Das Bad sollte ausschließlich über Solarkraft beheizt werden. Für den Betrieb ist die Gründung einer Genossenschaft ernsthaft zu prüfen.
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Das Hallenbad ist in zwei Schritten (innen und außen) zu sanieren. Zur Attraktivierung sind der Einbau einer Sauna und die Eröffnung des Bistros vorzusehen.
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Zur Beheizung ist ein Blockkraftheizwerk vorzusehen, mit dem auch die benachbarten Behördengebäude mit Energie versorgt werden.
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Für die Bauzeit sollte die Nutzung des Bundeswehrbades auf dem Rilchenberg zumindest für Vereine und Schulsport möglich sein.
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Sollte sich das Hallenbad als unsanierbar herausstellen so könnte im Vollmersbachtal ein Hallenbadneubau erfolgen. Den Festplatz als Kirmesgelände sollte man in das Gewerbegebiet Nahetal verlagern. Gleichzeitig würde hier ein Außengelände für die Messehalle entstehen.
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Insgesamt sollte überprüft werden, ob die Trägerschaft für alle städtischen Bäder in einer Bädergenossenschaft Idar-Oberstein möglich ist. Zumindest für den Erhalt des Kammerwooges ist dies m.E. ein gangbarer Weg.







