Kreisverband Birkenfeld http://gruene-birkenfeld.de Der Kreisverband Birkenfeld von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. gruene-birkenfeld.de_content814196 http://gruene-birkenfeld.de/home/ Herzlich willkommen

auf der Webseite des Kreisverbandes Birkenfeld von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN

 

Aktuelles aus Partei und Fraktionen

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Sun, 06 Feb 2022 07:14:36 +0100
http://gruene-birkenfeld.de/home/detail/article/kreisgruene-diskutierten-aktuelle-politische-themen/ KreisGRÜNE diskutierten aktuelle politische Themen http://gruene-birkenfeld.de/home/detail/article/kreisgruene-diskutierten-aktuelle-politische-themen/ http://gruene-birkenfeld.de/home/detail/article/kreisgruene-diskutierten-aktuelle-politische-themen/ Coronabedingt nur digital, aber in großer Zahl, trafen sich die KreisGRÜNEN zur ... Coronabedingt nur digital, aber in großer Zahl, trafen sich die KreisGRÜNEN zur  Kreismitgliederversammlung am 8. März, dem Internationalen Frauentag, und trugen zunächst mit einem Grußwort der frauenpolitischen Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion Lisett Stuppy dem besonderen Datum Rechnung.
Dem anschließenden Bericht des Vorstands über die regen wie vielfältigen GRÜNEN Aktivitäten der vergangenen Monate folgte der Kassenbericht 2021, der vor allem wegen großzügiger Mitgliederspenden überraschend positiv ausfiel. Die Kassenprüfung bescheinigte Schatzmeister Peter Stumm eine ordnungsgemäße Kassenführung, worauf der Vorstand einstimmig entlastet wurde.
Große Zustimmung und aktive Unterstützungsbereitschaft gab es auch zu einem Antrag der GRÜNEN Bad Kreuznach. Danach soll die Partei mitglieder- und finanzschwache Kreisverbände in strukturarmen Regionen gezielt unterstützen, um  GRÜNER Politik und speziell Themen des ländlichen Raums flächendeckend mehr Schubkraft zu verleihen.
Sehr einig waren sich die GRÜNEN auch darin, dass vielerorts im Kreis ohne Not zu viele gesunde Bäume gefällt werden, oft unter dem Vorwand, Straßen und Wege frei halten zu müssen. Im Gegenzug werde zu ungenügend aufgeforstet. Gleichzeitig werden hochwertige Bäume unsachgemäß verstümmelt und sterben ab. Der Kreisverband will die Problematik schwerpunktmäßig angehen.

Hochemotional verlief die kurzfristig auf die Tagesordnung gesetzte Diskussion um die von Bundeskanzler Scholz angekündigten Rüstungsausgaben. Auch wenn diese Pläne noch ausführlich im parlamentarischen Verfahren behandelt werden müssen, sprechen vermehrt Bürgerinnen und Bürger die GRÜNEN an und hinterfragen deren Rolle als Partei, die traditionell für eine aktive vorausschauende Friedenspolitik steht.
Erwartungsgemäß gab es hier unterschiedliche Ansichten, allerdings stimmten alle überein, dass unsere Bundeswehr gut ausgerüstet sein soll, auch um die Verpflichtungen gegenüber den Nato-Bündnispartnern zu erfüllen. Jedoch sollten sich die Investitionen an konkreten Zielen orientieren und nicht an festen Zahlenwerten, die gut klingen. Sicherheitspolitik ist mehr als Aufrüstung. Sie umspannt sozialen Frieden und innere Sicherheit genauso wie Energiesicherheit, so der Tenor.

„Die Stärke unserer Partei ist, dass wir uns vernünftig mit Themen auseinandersetzen und bereit sind, den komplizierten, den aufwändigen und den unangenehmen Weg zu gehen, um zum richtigen Ergebnis zu kommen. Man sollte sich nicht zu simplen Lösungen hinreißen lassen, die am Ende gar keine sind. Angst ist kein guter Ratgeber“ gab der Kreisvorsitzende Manuel Praetorius zu bedenken und ergänzte „Wir müssen gemeinsam vermeiden, dass sich in unserer Gesellschaft pauschale Rollen und Feindbilder etablieren.“

Bei der Aufnahme und Unterstützung ukrainischer Geflüchteter wollen die Kreis GRÜNEN eine aktive Rolle einnehmen. Man begrüße ausdrücklich, dass diese als Kriegsflüchtlinge unbürokratisch in Deutschland einreisen dürfen und zügig einen Zugang zu Sprachkursen und Arbeitsmarkt erhalten sollen. Dies müsse aber für ALLE Schutzsuchenden aus Kriegs- und Krisengebieten gelten.

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Sat, 02 Apr 2022 11:43:23 +0200
http://gruene-birkenfeld.de/home/detail/article/haushaltsrede-2022-vg-herrstein-rhaunen/ Haushaltsrede 2022 VG Herrstein-Rhaunen http://gruene-birkenfeld.de/home/detail/article/haushaltsrede-2022-vg-herrstein-rhaunen/ http://gruene-birkenfeld.de/home/detail/article/haushaltsrede-2022-vg-herrstein-rhaunen/ Wir sind der Überzeugung, dass gerade die Corona-Pandemie gezeigt hat, welche Vorteile ein Leben... Sehr geehrter Herr Verbandsbürgermeister,
Sehr geehrte Beigeordnete,
Liebe Kolleginnen und Kollegen des Verbandsgemeinderates,
Sehr geehrte Damen und Herren der Verwaltung,
liebe Presse und Gäste,

Nun sind schon über zwei Jahre vergangen in denen wir uns immer noch mit der Corona Pandemie auseinandersetzen. Ein weiteres schwieriges Jahr für uns alle liegt hinter uns und heute sprechen wir über den Haushalt 2022.

Bevor wir auf den Haushalt eingehen, möchten wir von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN uns ganz herzlich für die engagierte Arbeit der Verwaltung unter Leitung unseres Verbandsbürgermeisters Herrn Uwe Weber bedanken. So wurden wir auch in den eher kontakteingeschränkten Corona-Zeiten immer gut und umfangreich informiert.
Ein besonderer Dank gilt Herrn Ackermann für die grundlegenden Erläuterungen des Haushalts.

Der Haushalt der Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen ist mit Augenmaß und Vernunft erstellt.
BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN begrüßen ausdrücklich die Anstrengungen für aktiven Klimaschutz in der VG.
So wurde das Verwaltungsgebäude in Rhaunen nachhaltig energetisch saniert und mit einer CO­2 neutralen Heizung versehen. Zudem liefert die geplante Photovoltaikanlage nicht nur den Strom für die Gebäude, sondern lädt auch E-Fahrzeuge auf.
Eine schon fast verpasste energetische Sanierung der IGS in Rhaunen wird nun trotzdem ein gutes Ende finden.
Besonders positiv möchten wir die Anstrengungen der VG zur Unterhaltung von Kindergärten und Tagesstätten, sowie der schulischen Landschaft hervorheben.
Besonders freuen sich BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN, dass unser Antrag auf die Anschaffung von Raumlufttechnischen Anlagen einstimmig im Rat bewilligt wurde und wir damit unsere Kindergärten und Schulen in der VG gut belüften aber trotzdem klimafreundlich und für zukünftige Viruslasten optimal ausstatten.
Durch eine attraktive Kindertagesstätteninfrastruktur und gute Schulen ermöglichen und motivieren wir besonders junge Familien, den ländlichen Raum für sich zu entdecken.

Wir sind der Überzeugung, dass gerade die Corona-Pandemie gezeigt hat, welche Vorteile ein Leben auf dem Land bieten kann. Besonders die Kinder können sich trotz Einschränkungen in der Natur unbeschwert bewegen und sind nicht auf eine kleine Stadtwohnung ohne vielfältige Bewegungsmöglichkeiten im Umfeld angewiesen. Eine solche höhere Lebensqualität macht Landleben wieder attraktiv.
Die gute digitale Infrastruktur muss aber noch deutlich verbessert werden. Hier müssen wir noch weiter investieren und ausbauen, damit die Erwerbstätigen sich uneingeschränkt im Homeoffice gerade auch auf dem Land betätigen können.

Als einen weiteren wichtigen Baustein einer guten Versorgung gerade der älteren MitbürgerInnen ist das Programm der Gemeindeschwester plus zu erwähnen. Dieses Programm ist auch wie das Projekt des „Betreuten Wohnens“ in Bruchweiler ein wichtiger Baustein, um die Versorgung älterer Bürgerinnen und Bürger in ihrem vertrauten Umfeld zu gewährleisten.
Ein weiterer Baustein kann der Pflegestützpunkt in Herrstein werden, der besonders als Quartierskonzept jung und alt vereinen und zudem die dringend notwendige Tagespflege anbieten kann.

Mit großer Freude nutzen wir das digitale Ratssystem, das nicht nur viel Papier spart und damit umweltfreundlicher ist, sondern auch die Verwaltung entlastet und uns zu jeder Zeit Zugriff auf alle wesentlichen Dokumente und Informationen ermöglicht.

Neben dem Haushaltsplan wurde uns auch detailliert der Stellenplan der Verbandsgemeinde erläutert, der ebenfalls nachvollziehbar ist und uns überzeugte.

Lassen Sie mich noch etwas zu dem Krieg in der Ukraine und den damit verbundenen tragischen Folgen wie die durch den Krieg verursachte Flüchtlingstragödie sagen. Wir sind stolz auf die zügige und sehr freundliche Betreuung der Flüchtlinge durch alle Institutionen in unserer Region. Sei es die Telekom, die kostenlose Simkarten verteilt, oder die prompte Terminvergabe in den Behörden mit hilfreichen Infoblättern und besonders die finanzielle Unterstützung seitens der VG für die ersten Tage.
Durch den immer weiter anwachsenden Zuzug ist eine solidarische Unterstützung der Ankommenden über alle Parteigrenzen hinweg erkennbar und notwendig.

Bevor ich schließe, möchte ich einerseits unsere Freude zum Ausdruck bringen, dass die Stelle der Klimaschutzmanagerin mit Anna Dorn geb. Jaschok kompetent besetzt wird. Andererseits sind wir natürlich traurig, dass Anna uns in der Fraktion fehlen wird. Wir freuen uns aber mit ihr die dringenden Probleme des Klimawandels angehen zu dürfen.

Damit möchte ich nun schließen und mich für die gute Zusammenarbeit mit allen anderen Fraktionen bedanken.

BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN stimmen dem Haushalt uneingeschränkt zu und danken für die transparenten Erläuterungen.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Hans-Joachim Billert

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Sat, 02 Apr 2022 10:43:44 +0200
http://gruene-birkenfeld.de/home/detail/article/grusswort-zur-landesdelegiertenversammlung-in-idar-oberstein-2022/ Grußwort zur Landesdelegiertenversammlung in Idar-Oberstein 2022 http://gruene-birkenfeld.de/home/detail/article/grusswort-zur-landesdelegiertenversammlung-in-idar-oberstein-2022/ http://gruene-birkenfeld.de/home/detail/article/grusswort-zur-landesdelegiertenversammlung-in-idar-oberstein-2022/ Unser Kreisvorsitzender Manuel Praetorius hat folgendes Grußwort zur Landesdelegiertenversammlung... Unser Kreisvorsitzender Manuel Praetorius hat folgendes Grußwort zur Landesdelegiertenversammlung gehalten. Unter https://www.youtube.com/watch?v=mGjKuKs6XqQ ist der komplette Stream zu finden.

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Sat, 12 Mar 2022 11:01:00 +0100
http://gruene-birkenfeld.de/home/detail/article/digitale-vorstandssitzung/ Digitale Vorstandssitzung http://gruene-birkenfeld.de/home/detail/article/digitale-vorstandssitzung/ http://gruene-birkenfeld.de/home/detail/article/digitale-vorstandssitzung/ Am letzten Freitag hatten wir ein mitgliederoffenes Vorstandstreffen und wir haben einige Termine... Tue, 08 Feb 2022 18:23:33 +0100 http://gruene-birkenfeld.de/home/detail/article/fraktion-redebeitrag-zur-absenkung-der-realsteuerhebesaetze/ Fraktion: Redebeitrag zur Absenkung der Realsteuerhebesätze http://gruene-birkenfeld.de/home/detail/article/fraktion-redebeitrag-zur-absenkung-der-realsteuerhebesaetze/ http://gruene-birkenfeld.de/home/detail/article/fraktion-redebeitrag-zur-absenkung-der-realsteuerhebesaetze/ Rede der Fraktionsvorsitzenden Monja Roepke zur Absenkung der Realsteuerhebesätze und Link zur... Rede der Fraktionsvorsitzenden Monja Roepke zur Absenkung der Realsteuerhebesätze und Link zur Nahe-Zeitung zum kompletten Bericht.

Vielleicht bin ich nicht so mutig wie einige meiner Vorredner.
Mir wäre die Vorgehensweise, die Realsteuerhebesätze stufenweise zu senken sympathischer. Sollten wir in ein Minus hineinlaufen, was ich nicht hoffe, wäre eine Anhebung zwar auch wieder möglich, dann aber auch wahrscheinlich eine drastische Maßnahme.

Mit der stufenweise Vorgehensweise können wir auf die nicht durch uns beinflussbaren Veränderungen entspannter reagieren, ohne uns die aktuellen Plaungsmöglichkeiten bereits ab Start stark zu beschneiden.
Wie ich es bereits im Dezember gesagt hatte: Die Faktoren die eine hohe Gewerbeeinnahme für Idar-Oberstein ermöglichten, werden sich in den nächsten Monaten voraussichtlich ändern.  Der Personalschlüssel wird sich ändern, wenn man aufmerksam die Stellenanzeigen von dieser einen Firma verfolgt und insbesondere der Personalschlüssel lässt eine negative Entwicklung absehen, siehe Standorterweiterung in Mainz und Werkeröffnung in Marburg.

Auch wir stimmen zu:
in der Hoffnung dass die Betriebe die Einsparungen im Sinne der Weiterentwicklung der Stadt und der Arbeitsplätze vor Ort einsetzen.

Link zur Nahe-Zeitung

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Sun, 06 Feb 2022 18:26:40 +0100
http://gruene-birkenfeld.de/home/detail/article/redebeitrag-von-eduard-erken-zur-mahnwache-in-idar/ Redebeitrag von Eduard Erken zur Mahnwache in Idar http://gruene-birkenfeld.de/home/detail/article/redebeitrag-von-eduard-erken-zur-mahnwache-in-idar/ http://gruene-birkenfeld.de/home/detail/article/redebeitrag-von-eduard-erken-zur-mahnwache-in-idar/ Ich stehe hier als Mitglied des Stadtrates und als Arzt, der nun schon 35 Jahre in unserem... Wir in Idar-Oberstein – wir halten zusammen

Ich stehe hier als Mitglied des Stadtrates und als Arzt, der nun schon 35 Jahre in unserem Krankenhaus arbeitet.

Idar-Oberstein ist durch den schrecklichen Tankstellenmord am 18. September im letzten Jahr zu weltweiter trauriger Berühmtheit gelangt - ich will aber dass unsere Stadt auch wieder bekannt wird als die Stadt, in der alle Demokraten zusammen halten und dafür sorgen wollen, dass möglichst alle Bürger die Pandemie heil überstehen und weiter rücksichtsvoll und nachbarschaftlich miteinander umgehen.

Hass und Hetze haben dazu geführt, dass selbst der harmlose Hinweis auf die Benutzung der Maske im Geschäft einen Mann so außer Kontrolle brachte, dass er gezielt nach Hause fuhr und mit Waffe zurück kam und den jungen Mann in der Tankstelle ermordet hat.

Wie kann es dazu kommen, dass Menschen so sehr ihre Hemmungen verlieren, einen anderen Menschen zu verletzen oder gar umzubringen? Hemmungen, die wir im täglichen Leben im Umgang miteinander immer brauchen, sonst kann man nicht unbefangen miteinander leben.

Das ist nur zu verstehen wenn man sich das Ausmaß an Hass und Hetze vor Augen führt, mit dem wir zur Zeit umgehen müssen.

  • Da wird behauptet, die Regierung habe die Pandemie erfunden, um den Bürgern ihre Freiheit und Grundrechte weg zu nehmen und dagegen dürfe man mit allen Mitteln kämpfen. Das würde bedeuten, dass weltweit alle Regierungen gleichzeitig diese Pandemie erfunden haben, alle Regierungen ob diktatorisch oder demokratisch regiert, von Russland bis Portugal, von China über Brasilien oder England. Wie absurd das ist erkennt eigentlich jeder sofort, es wird aber weiterhin behauptet und als Argument benutzt zum Protest.

  • Da werden Ärzte als „Giftspritzer“ und „Mörder“ bezeichnet, wenn sie impfen oder zur Impfung gegen Corona raten. Und diese Ärzte gehören nach ihrer Meinung „an die Wand gestellt“ oder an „den nächsten Baum gehängt“, da wird in entsprechenden Foren zur Bewaffnung und zur Gewalt gegen Praxen, gegen Gesundheitsämter, Impfzentren und Impfbusse aufgerufen. Und zwar von genau diesen Gruppen, die hier wie anderswo zu „harmlosen Spaziergängen“ aufrufen!

Hass auf dieselben Ärzte, von denen wir zu Recht erwarten, dass sie uns im Notfall korrekt „zusammenflicken“, wenn wir mit einem Unfall ins Krankenhaus kommen. Wir alle erwarten natürlich, dass Kardiologen Tag und Nacht im Notfall zur Verfügung stehen, um den Herzinfarkt schnell und richtig zu behandeln, egal ob wir die Medikamente kennen oder die Technik kennen, die dazu gebraucht wird. Genauso erwarten doch alle Patienten mit einem Schlaganfall so schnell wie möglich und richtig versorgt zu werden, auch da kennen die wenigsten Patienten die Medikamente oder die neuesten Methoden zur Akutbehandlung. Aber alle gehen zu Recht davon aus, dass Ärzte ihre Arbeit gut und richtig und zum Wohle des Patienten machen!

Wo kommt auf einmal der Hass auf diese Helfer her, wenn es um das Impfen geht?

Hat doch erfolgreiches Impfen die Menschheit komplett von der fürchterlichen Seuche Pocken geheilt, an der über Jahrhunderte viele Millionen Menschen gestorben sind. Masernimpfungen haben fast alle Kinder vor dieser nicht selten tödlichen Krankheit bewahrt. Die Kinderlähmung ist durch erfolgreiches Impfen in Deutschland praktisch ausgerottet. Wer gegen Tetanus geimpft ist - stirbt definitiv nicht mehr am Wundstarrkrampf. Übrigens waren alle diese Impfungen aus der Not entstanden, viele Kranke und Sterbende nicht erfolgreich behandeln zu können. Auch alle diese Impfungen waren zu Anfang nicht perfekt, wurden im Lauf der Jahre weiterentwickelt!

Für einen Arzt ist das erste Grundrecht, das es zu verteidigen gibt, das Recht auf unversehrtes Leben! Da wo das Handeln eines Menschen anderen Menschen Schaden zufügt, muss es Regeln und Grenzen geben, die nicht überschritten werden dürfen! Das ist beim Autofahren so, dass sich alle an feste Regeln halten müssen, das ist im täglichen Umgang miteinander genau so wichtig.

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Und es ist mir wichtig, daran zu erinnern, dass die an und mit Corona Gestorbenen nicht irgendeine Zahl im täglichen Bericht des Oberbürgermeisters sind! Die schon weit mehr als hundert Menschen, die im Kreisgebiet im Zusammenhang mit Corona bisher gestorben sind, sind Menschen mit Familien, die jetzt um sie trauern. Diese Menschen sind der Auftrag für uns alle, unsere Arbeit für die Gesundheit aller Einwohner der Stadt und des Kreises so gut wie irgend möglich weiter zu machen!

Ich erlebe hier am Ort und im Kreisgebiet dass ganz viele Menschen gut zusammen arbeiten, um möglichst viele Menschen korrekt und sicher zu impfen, dass Ärzte und ihre Mitarbeiter Freizeit und Wochenendtage opfern, dass viele freiwillige Helfer der Hilfsorganisationen viele Stunden dafür opfern, auch um Testangebote zu machen. Dass Stadtverwaltung und Kreismitarbeiter genauso engagiert wie Apotheker und viele andere Helfer kollegial und unkompliziert zusammenarbeiten.

Und ich finde wir haben schon viel erreicht, die Menschen in unseren Alten- und Pflegeheimen haben in letzter Zeit nur noch wenige schwere Erkrankungen erleiden müssen. Wir waren im Krankenhaus in der Stadt und in Birkenfeld bisher immer noch handlungsfähig, konnten weiterhin schwerkranke Menschen sicher behandeln und versorgen.

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Aber nicht nur bei Mitarbeitern im Krankenhaus liegen oft die Nerven blank, im Gesundheitsamt ist das Arbeitsaufkommen oft einfach nicht mehr zu schaffen, Labormitarbeiter kommen an ihre Grenzen. Und manchmal mag man in den Nachrichten über Corona nichts mehr hören, man möchte mal abschalten von der Pandemie.

Und natürlich sind nie alle Menschen mit allen Entscheidungen der politisch Verantwortlichen einverstanden, natürlich hat es auch immer wieder Fehler gegeben, die man dann wieder korrigieren musste. Aber das ist doch völlig normal, wo viele Menschen mit einer neuen und noch nicht ausreichend bekannten Erkrankung umgehen müssen! Keine Regierung in der Welt hat bisher den einzig richtigen Weg gefunden, mit der Pandemie umzugehen! Trotz aller notwendigen Kritik erwarte ich aber, dass alle vom guten Willen aller Politiker und aller Helfenden ausgehen, möglichst alles richtig zu machen! Kritik sollte kollegial und fair sein und nicht verletzend oder gar hasserfüllt.

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Wir wollen die Pandemie mit allen zusammen demokratisch und fair miteinander durchstehen und später stolz auf unsere Gemeinschaft sein können!

Wir wollen nach überstandener Krise auch das wieder tun können, wofür Idar-Oberstein – bestimmt nicht nur für mich - immer liebenswert war - wieder mit Nachbarn und Freunden zusammen den Schwenkbraten genießen, ein Bier trinken und ganz viel miteinander reden! Ich bin mir sicher, dass alle hier mithelfen wollen, dass das bald wieder möglich wird.

 

Eduard Erken

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Tue, 18 Jan 2022 18:39:54 +0100
http://gruene-birkenfeld.de/home/detail/article/2-mahnwachen-in-idar-oberstein/ 2 Mahnwachen in Idar-Oberstein http://gruene-birkenfeld.de/home/detail/article/2-mahnwachen-in-idar-oberstein/ http://gruene-birkenfeld.de/home/detail/article/2-mahnwachen-in-idar-oberstein/ Wir möchten auf zwei Veranstaltungen am kommenden Samstag in Idar-Oberstein hinweisen. Anlässlich... Wir möchten auf zwei Veranstaltungen am kommenden Samstag in Idar-Oberstein hinweisen.

Anlässlich einer Protestkundgebung der AFD auf dem Platz auf der Idar wollen wir in Idar-Oberstein gemeinsam Stärke zeigen.

Das Demokratische Bündnis Hunsrück-Hochwald, dass bereits in den vergangenen Wochen  Mahnwachen veranstaltet hat, lädt dazu um 14:30 auf dem Platz auf der Idar (genauer im Bereich Nahe-Center bis Nahehaus) unter dem Thema „Demokratie schützen - Gesundheit schützen“ ein.
Weitere Infos: www.facebook.com/events/643923777052177

Eine weitere Mahnwache findet um 14:00 Uhr auf dem Schleiferplatz Idar mit allen demokratischen Parteien im Kreis Birkenfeld statt. Hier wollen wir ein klares Zeichen gegen Corona-Leugner setzen und der Corona-Toten gedenken.
Weitere Infos: www.facebook.com/events/486933552853729
 

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Thu, 13 Jan 2022 19:21:34 +0100
http://gruene-birkenfeld.de/home/detail/article/jahresrueckblick-4-quartal-2021-idar-oberstein/ Jahresrückblick 4. Quartal 2021 Idar-Oberstein http://gruene-birkenfeld.de/home/detail/article/jahresrueckblick-4-quartal-2021-idar-oberstein/ http://gruene-birkenfeld.de/home/detail/article/jahresrueckblick-4-quartal-2021-idar-oberstein/ 1. Finanzzwischenbericht Das folgend Gesagte zum Finanzzwischenbericht war am nächsten Tag... 1. Finanzzwischenbericht
Das folgend Gesagte zum Finanzzwischenbericht war am nächsten Tag Makulatur. Die Gewerbesteuereinnahmen in Millionenhöhe änderten die Haushaltssituation in Idar-Oberstein komplett. „Wir hoffen durch Biontech in der Vollmersbach in den nächsten Jahren neue Einnahmen zu erzielen.“ war unser letzter Satz in der Rede zum Finanzzwischenbericht.
Das es auf ein schlechtes Jahresergebnis hinaus läuft, hatten wir ja schon befürchtet. Bereits bei der Verabschiedung des letzten Haushalts war klar, dass es um die Idar-Obersteiner Finanzen nicht gut bestellt ist. Auch wenn die Realsteuersätze im Februar 2020 erhöht wurden, um überhaupt den Haushalt genehmigt zu bekommen.
Unsere Einnahmen sinken bedingt durch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie deutlich. Gleichzeitig steigen unsere Ausgaben durch die gesellschaftlichen Folgen der Pandemie.
Irgendwann ist die Zitrone ausgequetscht, auf dem Weg der Ausgabenkürzung geht es nicht mehr weiter. Vor allem dann nicht, wenn wir unserem Auftrag gerecht werden wollen, der nicht „Mangelverwaltung“ heißt, sondern Weiterentwicklung der Stadt Idar-Oberstein.
Weiterhin zukunftsorientiert investieren ist die Devise.
Wir werden nicht müde, da als erstes den Klimaschutz zu nennen, denn Klimaschutz ist auch Gesundheitsschutz und was das bedeutet zeigt uns die Pandemie gerade.
Die Kulturszene weiterhin zu unterstützen ist uns ein Anliegen. Kultur löst Emotionen aus, hilft in schweren Zeiten, verbindet Menschen und ist ein nicht zu verachtender Wirtschaftszweig.Sie ist systemrelevant und sollte eine Pflichtaufgabe sein.
Die Jugend- und Kindersozialarbeit müssen weiterhin unterstützt werden. Hier gilt es vor allem prophylaktisch zu wirken.
 Migration und Integration sind wichtig. Zuwanderung kann den demographischen Wandel kompensieren und den Rückgang der Erwerbspersonen abfedern.
Wir hoffen durch Biontech in der Vollmersbach in den nächsten Jahren neue Einnahmen zu erzielen.
Die Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN stimmen dem Beschlussvorschlag  zu, auch wenn es sehr schwer fällt.

2. Fraktionsvorsitzende Monja Roepke hat heute das “Steinerne Gästebucht” in Veitsrodt besucht.  Die ehemalige GRÜNE Wirtschaftsministerin Evelyn Lemke und die ehemalige GRÜNE Umweltministerin RLP Ulrike Höfken sind dort verewigt.

3. Digitale Fotoaktion Am 9.11. erinnern wir auch in Idar-Oberstein an die "Reichspogromnacht": Auch hier haben die Nazis und Ihre Handlanger Juden aus ihren Häusern vertrieben, geschlagen, die Synagoge zerstört und Häuser geplündert.#Niewieder #Keinfussbreitdenfaschisten

4. Antwort auf die Anfrage der NZ zur neuen Haushaltsituation:
Definitiv ist es sehr wichtig das wir nun Schulden abbauen um einen selbstbestimmten Stadtrat zu generieren, der nicht am Tropf der ADD in Trier hängt. Dazu müssen wir konservativ und nachhaltig handeln.
Nachhaltigkeit heißt aber auch zu investieren. Eine ökologische Verkehrswende (Radwege, grüne Innenstadt, Bürgerautos). Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von steuerkräftigen Firmen fahren mit dem Rad zur Arbeit, daher ist eine Stärkung der Radwegeinfrastruktur auch eine Stärkung des Wirtschaftsstandortes Idar-Oberstein.
Klimaschutz für ein klimaneutrales Idar-Oberstein z.B. durch eine Städtische Solargesellschaft, die Dachflächen von Häusern anmietet und darauf Solaranlagen betreibt? Das könnte in Zukunft auch Einkünfte bringen.
Den Ausbau von LED-Laternen noch schneller voran treiben,  wäre eine einfache und schnell durchführbare Maßnahme und hätte nach der Investition Sparpotenzial.
Mehr in unsere Zukunft investieren, heisst auch in unsere Kinder und Jugend zu investieren, dass wir das gemeinsam können haben wir ja eindrucksvoll bei den mobilen und stationären Luftfilteranlagen bewiesen.
Mehr Fahrt aufnehmen müsste auch der soziale Wohnungsbau, damit Mieten auch bezahlbar bleiben.
Als Kommune müssen wir alles dazu tun, dem anstehenden Ärztemangel entgegen zu wirken und hier geht es nicht nur um Hausärzte, sondern auch um Fachärzte und um unser Krankenhaus und vor allem um das Personal. Hier wären Stipendien für angehende Ärzte, Investitionen in Ärztehäuser oder sogar Umsatzgarantien nötig.
Auch im Tourismusbereich ist Unterstützung nötig, im Hinblick auf den Schrägaufzug sehen wir aber noch viele offene Fragen."
Kulturell haben wir uns in der Stadt weitestgehend gut durchgemogelt, auch in der Pandemie. Unterstützung scheint vor allem für die kulturtreibenden Vereine und regionale Künstlerinnen und Künstler unumgänglich zu sein.
Last but not least: Die Digitalisierung muss voran getrieben werden, wobei da schon einiges eingeleitet und umgesetzt wurde.

5. Redebeitrag der Fraktionsvorsitzenden Monja Roepke zum Fraktionsübergreifenden Antrag zum Beitritt in das Bündnis “Demokratie gewinnt”
demokratie-gewinnt.rlp.de
Es ist wichtig und richtig für Demokratie Bündnisse
wie „Demokratie gewinnt“ einzustehen, sie zu unterstützen
und ihnen beizutreten..
Wichtiger ist es jedoch Demokratie jeden Tag zu leben,
sie zu verteidigen und aktiv mit Veranstaltungen, Fortbildungen
und vielem mehr alle Menschen am demokratischen Leben zu beteiligen.
Es ist wichtig klar für die Demokratie einzustehen
und wenn es ein muß,
auch auf einer Demo mal lautstark zu sagen:
Wir wollen Menschen die Hass, Hetze und
Verschwörungsideologien verbreiten nicht,
Menschen, die aktiv daran arbeiten die Demokratie
Abzuschaffen, sie zu unterhöhlen und zu diskreditieren,
müssen erkennen, dass sie gegen eine wehrhafte und
starke Gemeinschaft einer Demokratie keine Chance haben.
Demokratie ist nicht selbstverständlich.
Die schrecklichen Taten des NSU,
der Mord an Walter Lübke,
die schrecklichen Taten von Hanau und Halle.
Die Gewalttaten auf den Coronaleugnerdemos mit Angriffen auf die Presse, der Sturm des Reichstagsgebäude,
Diese Taten stehen exemplarisch für die vielen
Ereignisse und Straftaten, mit denen demokratiefeindliche Kräfte
Versuchen unsere Demokratie zu unterwandern und zu schwächen,
Taten, die Zwietracht, Misstrauen und Angst schüren sollen.
Wenn sogenannte Querdenker nicht nur in Großsstädten
gemeinsam mit extremen Kräften gegen die Demokratie demonstrieren,
sondern auch im Nachbarkreis in Simmertal versuchen
die Gemeinschaft zu spalten,
Wenn die Afd nicht nur auf den Dörfern Zwietracht in die Räte
bringt, wenn sie öffentliche Räume einnimmt,
sondern auch Parteitage hier in der Messehalle abhält,
während Teile dieser Partei offensichtlich durch den
Verfassungsschutz als bedenklich eingestuft sind.
Wenn Waffendepots ausgehoben werden, die offensichtlich für
Den mit Waffengewalt angestrebten Tag X angelegt wurden
An dem man die Demokratie stürzen und sein eigenes System
Etablieren möchte.
Wenn so viel passiert und weiterhin passieren darf,
dann scheint es so,
dass vielen Menschen und Politikern die Nähe zum Handeln
weiterhin fehlt.
Fehlte die Identifikation mit den Opfern ?
War es zu weit weg um selbst Opfer zu werden  ?
Stammen die Opfer nicht aus dem gleichen Dorf ?
Fragen, die sich die Menschen nach dem 18.09.2021
in Idar-Oberstein nicht mehr stellen können.
Die schreckliche Tat, geschah nicht weit weg irgendwo
vor unseren Haustüren, sie geschah hier bei uns,
die Idar-Obersteiner Welt geriet auch aus den Fugen,
man kann schier keine Worte finden für diese
... unfassbar schreckliche Tat....
Wir dürfen nicht den Fehler machen und warten.
Nicht warten bis hier bei uns wieder etwas geschieht.
Nicht warten bis es bei den Nachbarn wieder geschieht.
Nicht warten bis es dort geschieht wo bisher noch nie etwas geschehen ist.
Der Beitritt in das Bündnis „Demokratie gewinnt“ darf
Nicht nur ein Lippenbekenntnis sein.
Der Beitritt muss mit Leben gefüllt werden,
daher hoffen wir und bitten wir darum,
dass in naher Zukunft gemeinsam mit „Demokratie gewinnt“
Veranstaltungsformate gesucht werden, die wir hier vor Ort
Den Menschen der Stadt und den Besuchern aus dem Landkreis anbieten können

6. Redebeitrag der Fraktionsvorsitzenden Monja Roepke zum Tagesordnungspunkt:
Tilgung von Investitionskrediten und Liquiditätskrediten
Vielen Dank an Herrn Stützel und Hernn Hahn von unserer Fraktion. Eine tolle Arbeit die Sie da leisten. Dieser Redebeitrag ist auch passend zum nächsten TOP.
Nichts ist nachhaltiger als Schuldenabbau, wenn es um finanzielle Angelegenheiten geht.
Mit dem Schuldenabbau von heute machen wir Gelder für die Projekte der nächsten Generation frei.
Allerdings dürfen wir nicht aus den Augen verlieren, was uns in die aktuelle Schuldensituation gebracht hat.
Unverhältnismässige Kostenumlagen auf die Kommunen durch Land und Bund haben die Schuldenaufnahmen von Oben nach Unten dirigiert.
Wenn dann noch Projekte dazu kommen die nicht nachhaltig geplant sind, mit Blick auf die Umwelt- und finanziellen Folgekosten, ist ausgeglichenes wirtschaften nur mit ähnlichen Glücksfällen, auf der Einnahmeseite, wie gerade in Idar-Oberstein und Mainz geschehen, möglich.
Die aktuelle Einnahmesituation können und dürfen wir nicht für die Folgejahre erneut erwarten.
Die Faktoren die eine hohe Gewerbeeinnahmen für Idar-Oberstein ermöglichten, werden sich in den nächsten Monaten voraussichtlich ändern und insbesondere der Personalschlüssel lässt eine negative Entwicklung absehen, siehe Standorterweiterung in Mainz und Werkeröffnung in Marburg.
(Sofern wir alle von dem Gleichen Gewerbesteuerleistenden ausgehen, den wir offiziell ja nur vermuten können.)
Wir müssen den Haushalt für die nächsten Generationen so ertüchtigen, dass diese nicht nur handlungsfähig, sondern auch planungsfähig sind.
Zinseinsparungen im Millionenhöhe sind hierzu der erste uns beste Schritt.
Mit Blick über den eigenen Tellerrand hinweg, wäre zu prüfen und darum bitte ich hiermit die Verwaltung, ob wir die 2023 fällige Kreisumlage, bereits jetzt überweisen können.
Damit sparen wir als Stadt Negativzinsen und die Kreisverwaltung erhält die Möglichkeit Schulden zeitnah abzubauen und damit ebenfalls Zinsausgaben einzusparen. Das wäre eine Win-Win Situation für Stadt und Kreis.

7. In Bad Kreuznach hat die Fraktionsvorsitzende Monja Roepke die Grüne Jugend Bad Kreuznach getroffen und den Faschisten klare Kante gezeigt. #keinfussbreitdenfaschisten #keinmillimeternachrechts

8. Am 20. Dezember gab es in Idar-Oberstein den ersten „Montagsspaziergang“ .  Das neu gegründete Demokratische Bündnis Hunsrück-Hochwald, dessen Vorsitzende die Fraktionsvorsitzende Monja Roepke ist, rief zu Mahnwachen auf. Die Stadt Idar-Oberstein reagierte mit Allgemeinverfügungen  gegenüber den „Spaziergängern“.

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Sat, 01 Jan 2022 15:53:00 +0100
http://gruene-birkenfeld.de/home/detail/article/jahresrueckblick-3-quartal-2021-idar-oberstein/ Jahresrückblick 3. Quartal 2021 Idar-Oberstein http://gruene-birkenfeld.de/home/detail/article/jahresrueckblick-3-quartal-2021-idar-oberstein/ http://gruene-birkenfeld.de/home/detail/article/jahresrueckblick-3-quartal-2021-idar-oberstein/ 1.Luftfilter Wir GRÜNEN freuten uns sehr das, dass Thema Luftfilteranlagen vor den Sommerferien... 1.Luftfilter
Wir GRÜNEN freuten uns sehr das, dass Thema Luftfilteranlagen vor den Sommerferien Fahrt aufnahm.
Aus einem privaten Gespräch heraus mit Eva Milisenda und mir, kamen wir auf die Idee:
“Da müssen wir Parteiübergreifend dran.”
Wir haben einfach gehandelt und überlegt: “Wir sollten uns erst in kleiner Runde treffen und Leute zusammen bringen die Kids haben im Kita und Schulalter oder irgendwas mit Schule und Kindergarten zu tun haben, aus allen Fraktionen.”
Es hat sich eine wunderbare Zusammenarbeit ergeben, konstruktiv wurde in der kleinen Gruppe  beraten und zusammen gearbeitet, per Mail und in digitalen Diskussionsrunden.
Es wurde schnell klar: Wir müssen den Kontakt zum Oberbürgermeister suchen. Und binnen eines Tages fand auch ein Termin statt.
Das Ergebnis: Mobile Anlagen wurden bereits angeschafft und stehen in den Räumen der Schulen und Kitas in städtischer Trägerschaft. Für die Einrichtung von RLT-Anlagen gibt es einen Beschluss und eine Genehmigung von Fördergeldern.

2. Friedhofserweiterungsflàche
Die GRÜNE Stadtratsfraktion hat versucht die Friedhofserweiterungsflàche zu erhalten oder zumindest in Teilen.

3. Wahlkampf zur Bundestagswahl: Banner und Plakate wurden gehängt und einige Wahlkampf-Stände gab es.

4. NZ Anfrage Spiessbratenfest
Was wird dann aus dem Spießbratenfest? Neues Konzept, neuer Ort? Wo? Oder einfach streichen?
Einfach streichen wäre schade. Traditionen sind für eine Stadt wichtig und es würde uns sehr schwer fallen diese einfach aufzugeben. Aber damit es langfristig wieder erfolgreich wird und für viele Idar-Obersteiner zu einem Anzugspunkt, wäre es sicherlich sinnvoll das Konzept zu überarbeiten und an veränderte Interessen der Menschen anzupassen.
Wir hatten, als Herr Friedel noch das Stadtmarketing leitete, ein tolles interkulturelles Fest und ein Weltkindertag-Fest in der Fußgängerzone in Oberstein. Diese beiden Feste könnten beispielsweise kombiniert werden und mit weiteren Vereinen sowie ämterübergreifend (Kulturamt, Jugendamt, Stadtmarketing) ein neues Konzept ausgearbeitet werden. In diesem könnte auch mehr Livemusik für die junge Generation enthalten sein, damit das Idar-Obersteiner Fest wieder an Attraktivität für junge Menschen gewinnt. Gleichzeitig würde dies auch zu einer Wiederbelebung der Fußgängerzone in Oberstein beitragen. Ob der Zeitraum bei 5 Tagen bleiben sollte oder eventuell verkürzt werden, sollte in einem neuen Konzept überdacht werden.
Egal wie dieses neue Konzept aussehen würde, für uns aber steht definitiv fest, dass das Fest auf jeden Fall seinen Spießbraten beibehalten soll. Das gehört einfach dazu und diese Tradition muss erhalten bleiben!
Sollte man den Festplatz freigeben? Potenzial für weitere Entwicklung des Bereichs Vollmersbachstraße?
Da die Firma BioNTech ein aufstrebendes und expandierendes Unternehmen ist, denken wir, dass die Frage nach Ausweitung in der Vollmersbachstraße nicht lange ausbleiben wird, auch als fester Standort. Deshalb werden auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Parkplätze benötigt, auch wenn schon ein großer Anteil dieser das Fahrrad und den ÖPNV nutzen. Auch die Schülerinnen und Schüler benötigen Stellflächen, wobei es natürlich wünschenswert wäre, dass mehr auf das Rad umsteigen. Daher wäre es sehr dringlich die Radinfrastruktur in der Vollmersbachstraße zu verbessern, wie es auch im Rahmen der Bürgerbeteiligung zum Klimaschutzkonzept der Stadt gefordert wurde. Dadurch würden mehr Menschen das Auto stehen lassen und sich der Bedarf an PKW-Stellplätzen verringern und sich die Situation entspannen und die Radfahrenden besser geschützt werden.
Da die Flächen in der Vollmersbach bereits versiegelt sind, müssten auch keine neuen Flächen versiegelt werden.
Generell würden wir weitere potenzielle Geschäfte oder Gastronomie bevorzugt in den beiden Fußgängerzonen in Idar und Oberstein angesiedelt wissen.

5. Die Fraktionsvorsitzende Monja Roepke besuchte Anfang September einen GRÜNEN Wahlkampfstand in Mainz, schlenderte mit MdB Tabea Rößner über die Nachhaltigkeitsmeile und traf spontan MdL und Landesvorsitzender Josef Winkler

6. Die Fraktionsvorsitzende Monja Roepke besuchte in Bad Kreuznach den CSD und dort natürlich auch den GRÜNEN Infostand.

7. Das Wahlergebnis war ähnlich wie bei der Landtagswahl . Nun sind wir auch im Bund in einer Ampelregierung

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Fri, 31 Dec 2021 13:52:08 +0100
http://gruene-birkenfeld.de/home/detail/article/jahresrueckblick-2-quartal-2021-idar-oberstein/ Jahresrückblick 2. Quartal 2021 Idar-Oberstein http://gruene-birkenfeld.de/home/detail/article/jahresrueckblick-2-quartal-2021-idar-oberstein/ http://gruene-birkenfeld.de/home/detail/article/jahresrueckblick-2-quartal-2021-idar-oberstein/ 1. Unterstützung für das Klimaschutzkonzept Die GRÜNE Stadtratsfraktion wird mit Vorschlägen und... 1. Unterstützung für das Klimaschutzkonzept
Die GRÜNE Stadtratsfraktion wird mit Vorschlägen und Eingaben an der Bürgerbeteiligung teilnehmen. Das Klimaschutzkonzept muss eine starke GRÜNE Handschrift tragen. Angefangen bei einem starken Radwegekonzept über Photovoltaik auf Dächern, bis zu Bäumen in der Stadt. Wir werden uns bei allem einbringen - für ein lebenswertes Idar-Oberstein.

2. Nichtöffnung des Stadenbad
Wir hatten geschlossen dafür gestimmt das, das Stadenbad geöffnet werden soll in diesem Sommer. Wir haben auch geschlossen gegen die Öffnung des Hallenbades gestimmt. Der Beschlussvorschlag sagte ja nur wenn es geht.
Es gab aber nicht die Möglichkeit einer zweiten Wortmeldung. Und deshalb blieben damals Fragen unbeantwortet.

3. Am 17.05. entschied sich Monja Roepke, die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Stadtrat, zu einer spontanen Demonstration. Allein zum Feierabend, nur mit einer Regenbogen-Fahne in der Hand, stand sie vor der Verwaltung in Idar-Oberstein, um auf den Internationalen Tag der Homophobie hinzuweisen. Denn noch immer sind Homo-, Bi-, Inter- und Transsexuelle Menschen Repressalien ausgesetzt. Dabei war die Resonanz der Verwaltungs-Mitarbeiter außerordentlich positiv: Viele suchten das Gespräch; waren darüber erstaunt, dass es diesen Protesttag überhaupt gibt. Und äußerten Verständnis für die Probleme dieser Menschen. Auch durch diese Reaktionen kam Roepke zu dem Schluss: „Hoffentlich kann man im nächsten Jahr eine größere Veranstaltung organisieren, um den Menschen diesen Tag näher zu bringen. Denn leider gibt es auch im 21. Jahrhundert immer noch Übergriffe, Beleidigungen und Unverständnis gegenüber  LSBTIQ Menschen .“
Aber die gesellschaftliche Veränderung ist nicht aufzuhalten. Auch wenn es von bestimmten Gruppen Widerstand gibt, so geht es doch zumindest in Deutschland zu mehr Diversität, mehr Akzeptanz, mehr Offenheit.
Auch in Teilen der Kirche ist diese Entwicklung schon angekommen: Pastoren und Bischöfe trotzen dem Segnungsverbot aus dem Vatikan und segnen schwule und lesbische Paare.
Ein weiteres hoffnungsvolles Beispiel ist die Abgeordnete Tessa Ganserer von Bündnis90/ Die Grünen, die als erste Transfrau in den bayrischen Landtag einzog.
Auch wenn Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Intersexuelle und Queeren Menschen mittlerweile in Vereinen, Sportgruppen und politischen Gremien vertreten sind, auf Bühnen stehen und uns in Gesundheitseinrichtungen betreuen, so gibt es doch noch viel zu tun für eine breite Akzeptanz. So bleibt zu hoffen, dass Monja Roepke im nächsten Jahr nicht wieder allein gegen die LSBTIQ-Feindlichkeit hinweisen muss.

4. Tag der Artenvielfalt Fotogewinnspiel

5. Besuch der Fraktionsvorsitzenden Monja Roepke auf einer Demo der Black lives matter Bewegung

6. In Simmertal beginnen die Dienstagsspaziergänge. 20 Wochen liefen die „Spaziergänger“ durch den kleinen Ort. Teile der Fraktion haben das nicht so stehen lassen können und reihten sich in die Gegendemos der DemokratInnen ein.

7. Radon
Überarbeitete Radonkarten für Rheinland-Pfalz jetzt online
GRÜNE weisen auf mögliche Belastung in Idar-Oberstein hin
Monja Roepke schlug ein Kataster vor, an das alle Einwohner, die freiwillig an einer Radonmessung teilnehmen, ihre Daten schicken können. Damit hätte man dann einen guten Überblick über die potentiellen Gefahren einer Radonbelastung in Idar-Oberstein.
“Es wäre falsch, hier in Idar-Oberstein Panik oder Angst vor einer Radon-Belastung zu schüren”, sagt auch die Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Stadtrat von Idar-Oberstein, Monja Roepke, “aber man sollte die Gefahr kennen und gegebenenfalls eigene Messungen durchführen, zumindest, wenn man sein Büro, Arbeits- oder Schlafzimmer in einem Kellerraum eingerichtet hat. Wer dagegen nur ab und zu die Waschküche betritt, oder sein Werkzeug, Vorräte oder Sportgerät im Keller lagert, braucht sich keine Sorgen zu machen.”
Die neue Radonkarte ist unter folgendem Link einsehbar: https://lfu.rlp.de/.../radoni.../geologische-radonkarte-rlp/

8. Anfrage schnelles Internet
Auf schnelles Internet müssen einige Straßenabschnitte in Idar-Oberstein wohl noch eine Weile warten, dies ergab ein Gespräch zwischen Thomas Brodbeck, Vertreter der Grünen im Bauausschuss, und Andrea Rausch und Siegfried Platz von der Stadtverwaltung Idar-Oberstein. Denn bei den anstehenden Ausbauarbeiten an der „Mainzer Straße“ und „Nordtorstraße“ wollten die angesprochenen Telekommunikationsunternehmen keine Glasfasernetze verlegen. So dass die Stadt auf eigene Kosten Leerrohre bei den anstehenden Straßenerneuerungen vergräbt - in der Hoffnung, dass diese irgendwann einmal schnelles Internet beherbergen.
Dies zeigt einmal mehr, dass nicht alle Aufgaben und Arbeiten an private Unternehmen abgegeben werden dürfen, die sich dann die Rosinen rauspicken, während der Steuerzahler die Lücken füllen darf. Denn spätestens seit Home-Office, Online-Konferenzen und Homeschooling sollte schnelles Internet ein Recht sein, auf das jeder Bürger einen Anspruch haben sollte. Eine immer wieder von den Grünen gestellte Forderung.

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Thu, 30 Dec 2021 17:10:51 +0100
gruene-birkenfeld.de_content779250 http://gruene-birkenfeld.de/home/ Ältere Beiträge]]> Sat, 03 Oct 2020 07:21:31 +0200