Hallo, mein Name ist Eduard Erken, ich bin 73 Jahre alt, war jetzt zum zweiten Mal für fünf Jahre in den Stadtrat Idar-Oberstein gewählt worden. Ich bin verheiratet, habe eine Tochter und bin seit fast 4 Jahren sehr gerne Opa von Zwillingen.
Ich bin seit Herbst 1986 im hiesigen Krankenhaus als Neurologe tätig und habe die dramatische Verbesserung der Schlaganfallversorgung durch die Einführung der Stroke-Unit aktiv mit begleiten dürfen. Umso mehr mache ich mir um die ambulante Versorgung der Menschen in der Stadt und im Kreis Sorgen! Viele unserer Ärztinnen und Ärzte sind schon im Rentenalter oder gar darüber, Nachfolger sind in etlichen Praxen nicht in Sicht trotz umfangreicher Hilfsangebote von Stadt und Kreis. Über viele Jahre wurde in den Ländern (die im Gegensatz zum Bund zuständig sind) versäumt, mehr Studienplätze einzurichten, jetzt ist der Mangel an jungen Ärzten groß. Da kommen noch schwierige Zeiten auf uns zu! Einfache Lösungen wird es da nicht geben. Nach meiner Meinung müssen Ärzte, Krankenhäuser und Verantwortliche in den Kommunen viel besser vernetzt und mehr zusammenarbeiten.

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit Umweltthemen, so wird für mich immer erschreckender, dass in den Weltmeeren inzwischen mehr Plastikmüll als Fisch zu finden ist. Und da sind nicht nur irgendwelche fernen Länder dran schuld, man sehe sich nur mal die Straßenränder an der B41 in der Nähe von Fast-Food-Läden an! Der Verpackungsmüll von Essen und Getränken wird einfach achtlos aus dem Autofenster geworfen!
Unwetterkatastrophen in vielen Teilen der Welt und auch bei uns ganz in der Nähe (Fischbachtal, Ahrtal) bedrohen immer häufiger das Leben und das Eigentum von vielen Menschen, großflächige Überschwemmungen werden fast schon zur Regel. Ob wir diese Entwicklung noch stoppen oder wenigstens etwas aufhalten können scheint mir fraglich, wir müssen uns aber besser auf Starkregenereignisse vorbereiten. Dazu muss ein Starkregenkonzept her und damit ein Überblick, welche Regionen unserer Stadt am stärksten gefährdet sind. Dazu gehört auch, weitere Flächenversiegelungen zu vermeiden wie zum Beispiel den verkehrspolitisch unsinnigen Ausbau der B41 bei Nahbollenbach im Überflutungsbereich der Nahe. Sinnvoller scheint mir, das bestehende Straßennetz in Ordnung zu halten und Straßenbauarbeiten besser zu koordinieren. Eine Renovierung einer Straße ohne gleichzeitigen Glasfasereinbau und ohne gleichzeitiges Fahrradwegekonzept dürfte es nicht mehr geben.
Dazu gehört endlich auch die Umsetzung eines funktionierenden Radwegekonzeptes statt immer neue teure Gutachten dazu erstellen zu lassen, die dann doch nicht ausgeführt werden. Der in der letzten Zeit besser ausgebaute ÖPNV muss weiterentwickelt und gestärkt werden, gute Ansätze sind da und dürfen nicht kurzfristig wieder kaputt gespart werden.

Im Jugend- und Freizeitbereich fehlen mir in der Region mehr Angebote an Live-Musik vor allem auch regionaler Musiker! Der Zuspruch zu den Jazztagen und zu den Angeboten von Bluenote zeigt doch, wie gut solche Veranstaltungen angenommen werden. Solche Angebote von regelmäßigen ortsnahen Veranstaltungen würde nicht nur „die Jugendlichen von der Straße“ holen sondern wäre auch ein echter Magnet für Touristen in unserer Region.

Dazu bitte ich um Unterstützung in der nächsten Wahlperiode.

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Manuel Praetorius
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