Weihnachtsgruß

Weihnachten - viele von uns werden dieses Jahr ein anderes, ungewöhnliches Weihnachten verbringen. Corona ändert die gewohnte Routine: das Gemeinsame entfällt für Viele bei diesem Fest. Kein Besuch bei Oma und Opa, die Kinder fehlen. Man ist allein. Und auch die Fahrt in den sonnigen Süden oder zu den Skipisten in den Bergen fällt dieses Jahr aus. Doch so sehr wir Vieles und Viele vermissen werden, ...

24.12.20 –

Weihnachten - viele von uns werden dieses Jahr ein anderes, ungewöhnliches Weihnachten verbringen. Corona ändert die gewohnte Routine: das Gemeinsame entfällt für Viele bei diesem Fest. Kein Besuch bei Oma und Opa, die Kinder fehlen. Man ist allein. Und auch die Fahrt in den sonnigen Süden oder zu den Skipisten in den Bergen fällt dieses Jahr aus.

Doch so sehr wir Vieles und Viele vermissen werden, so sollten wir doch gerade in diesen Zeiten an jede denken, die im Dunklen stehen, und dies nicht nur zu Weihnachten: die Armen, die Einsamen, die Vergessenen. Die nicht nur wegen eines furchtbaren Virus sich nicht bewegen können - sondern weil sie eingesperrt sind: in einem Flüchtlingslager, wo der Zaun und Stacheldraht das Ende ihrer Welt und ihrer Hoffnung markieren. In einem zerbombten Haus, wo vor der Tür der Krieg mit Tod und Verderben auf sie wartet. Hinter Gittern, weil sie sich für Freiheit und Gerechtigkeit engagieren. In ihrer kleinen Wohnung, dem einen Zimmer, weil ihnen das Geld fehlt zur Teilhabe an einem lebenswerten Leben. Weil sie krank an ihr Bett gefesselt sind. Weil sie einsam sind, und niemand da ist, der auf sie wartet. Auch Einsamkeit ist ein Gefängnis. Armut ist ein Gefängnis. Krieg ist ein Gefängnis. Krankheit und Depressionen sind ein Gefängnis. Nicht nur ein Virus schafft die von uns allen so sehr geliebte Freiheit ab.

Auch wenn wir dieses Jahr auf unser gewohntes Shoppen, auf Konsum und Böllerei verzichten müssen, so sollten wir uns doch darauf besinnen, wofür Weihnachten stehen sollte: für Hoffnung, Zuversicht und Aufbruch. Ein Fest der Liebe. Daran sollten wir uns erinnern, wenn wir in diesem Jahr feiern, und sei es nur im kleinen Kreis.

Und jene, für die noch ein Licht in diesen Zeiten leuchtet, können ganz konkret denen helfen, die im Dunklen stehen - etwa durch Spenden, zum Beispiel an die Tafel der Stadt, die dieses Jahr viel mehr Mitbürger satt bekommen muss. Oder auch an das Tierheim Idar-Oberstein, das mit einem mageren Etat auskommen muss. 
Aber auch ein Telefonat, eine Weihnachtskarte oder ein kurzer Gruss per sozialen Medien an einen längst vergessenen Verwandten, einen alten Freund oder den unscheinbaren Nachbarn wäre ein Zeichen, dass wir Weihnachten verstanden haben. Und es mehr für uns ist, als nur ein Shopping-Fest, um dem Chef von Amazon Freude zu schenken. Auch in Idar-Oberstein gibt es Bestell-, Liefer- und Abhol-Dienste, mit denen jeder von uns die lokale Wirtschaft unterstützen kann. Was letztlich somit dann allen Bürgern zugute kommt.
In diesem Sinn wünscht Ihnen die Stadtratsfraktion der Grünen ein schönes, besinnliches und vor allen Dingen gesundes Weihnachtsfest. Und ein gutes - und in vielen Dingen besseres! - Neues Jahr!

Als Zeichen der Hoffnung versprechen wir Ihnen, dass wir uns auch im kommenden Jahr für mehr soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz und eine lebenswerte Stadt mit mehr Grün und bessere Infrastruktur inklusive mehr Radwege einsetzen werden.

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Fraktion Stadtrat Idar-Oberstein

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